Als der Krieg begann

14. April 2022

Drei Menschen, drei Geschichten, ein Krieg. Die JournalistInnen Nedad Memić, Amar Rajković und Olivera Stajić (v.l.n.r.) erinnern sich an den Tag, der ihr Leben für immer verändern sollte

Fotos: Maria von Usslar/Der Standard, Zoe Opratko, privat
Fotos: Maria von Usslar/Der Standard, Zoe Opratko, privat

„Weil du nicht weißt, wie es ist, eine Stadt zu töten.“*

Am 5. April 1992 konnten meine Familie und ich nicht ahnen, dass uns die schlimmsten 1.425 Tage unseres Lebens bevorstehen.

Von Nedad Memić

„Das ist die unnötigste Erfahrung, die du in deinem Leben gemacht hast“, sagte mir einmal eine österreichische Freundin, nachdem ich ihr vom Krieg im belagerten Sarajevo erzählt hatte. Lange hat mich diese Aussage nachdenklich gemacht: Ein Krieg ist tatsächlich die unnötigste und schlimmste Erfahrung, die einem Teenager widerfahren kann. Aus der Jugendzeit entrissen, unter ständiger Angst vor Granaten und Scharfschützen, ohne nötigste Nahrungsmittel, Strom, Heizung, Wasser. Ausharren in einer belagerten und ununterbrochen beschossenen Stadt. Die Erfahrung, die Abertausende auch in diesem Moment, in dem ich den Kommentar schreibe, in der Welt durchmachen müssen.

Davon habe ich am 5. April 1992, dem Beginn der Belagerung von Sarajevo, nichts gewusst. Ich war gerade 15 geworden und sollte in jenem Sommer mit der Unterstufe fertig sein. Ein guter Schüler war ich, trotzdem ein Außenseiter. Meine Eltern gehörten nicht zu den reichsten meiner Klasse – und wer keine neuen Nike-Sneakers hatte oder kein Basketball spielte, der war nicht cool genug. Mädchen in der Klasse hörten die New Kids On The Block und gaben uns jede Woche neue Stammbücher, in die wir Lieblingssongs, -essen, -musik und Wasweißichnoch eintragen mussten.

In Sarajevo wird es doch keinen Krieg geben

Parallel zu unserem sorglosen Schulalltag hörten wir unsere Eltern, die immer öfter von einem Krieg sprachen. „Und selbst wenn es einen gibt!“, rief mein betagter über 80-jähriger Opa trotzig. Meine Mutter und Tanten schauten ihn schräg an. Den Beginn des Krieges erlebte er tatsächlich nicht mehr. Er starb am 29. Februar, am Vorabend des Referendums für die Unabhängigkeit Bosnien-Herzegowinas. Zu seinem Begräbnis konnten wir nicht fahren, weil die Stadt von serbischen Paramilitärs blockiert wurde. Immer noch wollten wir alle nicht glauben, dass es in Sarajevo zu einem Krieg kommen konnte. In den Monaten davor sahen wir schreckliche Bilder aus Kroatien. Damals dachte ich, der Krieg könne ja vielleicht irgendwo in der Provinz oder in kleineren Städten in Bosnien ausbrechen. Aber in Sarajevo? Das ist doch unmöglich, bei uns ist jede Stiege, jedes Mehrfamilienhaus multiethnisch. Es können doch nicht die Bewohner des ersten gegen die Bewohner des zweiten oder dritten Stocks Krieg führen!

In all diesen naiven Hoffnungen und Überlegungen sahen wir nicht, dass einige Bewohner*innen Sarajevos sehr wohl wussten, dass es zu einem Krieg kommen würde. Wir sahen nicht, dass die Jugoslawische Volksarmee schon längst Stellungen auf den Bergen um Sarajevo herum bezogen hatte. Auch als in der Stadt bereits geschossen wurde, dachten wir, dass der Spuk binnen 48 Stunden wieder aufhören würde.

Mehr als 40.000 Menschen, die sich an diesem schicksalhaften 5. April 1992 in Sarajevo versammelt hatten, dachten das Gleiche. Sie trugen Bilder von Josip Broz Tito, wollten im besetzten Parlamentsgebäude von Bosnien-Herzegowina eine neue „Volksvertretung“ wählen und die drei nationalistischen Parteien entmachten. Ein hoffnungsloser und verzweifelter Versuch, den Frieden doch noch zu bewahren. Doch auf den Bergen ums Parlament und im Hotel Holiday Inn vis-a-vis des Regierungsviertels lauerten serbische Scharfschützen. Suada Dilberović, eine 24-jährige Studentin, und Olga Sučić, eine 34-jährige Angestellte, wurden an diesem Tag niedergeschossen. Heute gelten sie als erste zivile Opfer der Belagerung.

Die Sehnsucht nach Schokolade

Parallel zu den dramatischen Ereignissen im Parlament schlossen die Jugoslawische Volksarmee, mittlerweile völlig unter der Kontrolle des Milošević-Regimes, und serbische Paramilitärs den Belagerungsring um die Hauptstadt. Am Abend des 5. April saßen wir in der Küche und hörten Explosionen von draußen. Mein älterer Bruder und ich gingen ins Wohnzimmer. Aus der Dunkelheit der Wohnung schauten wir über die Altstadt von Sarajevo. Leuchtgranaten flitzten über den Nachthimmel. „Es ist Krieg“, sagte mein Bruder. Seine Worte, das vorsichtige Aufziehen des Vorhangs in dieser dunklen Nacht, beendeten meine sorglose Jugendzeit für immer.

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Der Autor im Juni 1996. Das Foto wurde zur Matura geschossen, rund vier Monate nach dem Ende der Belagerung von Sarajevo. Foto: Nedad Memić

Die nächsten dreieinhalb Jahre meines Lebens sind aus heutiger Perspektive mit punktuellen, aber frischen Erinnerungen verbunden. Eine Granate, deren Detonation mich die Stiege hinunter schubst. Eine Kugel, die das Gesims meines Küchenfensters trifft, nur ein paar Sekunden, nachdem ich dort gestanden war. Der Geruch des schimmeligen Kellers und mein Vater, der dort im Dunkel sitzt und jede Stunde Nachrichten auf einem kleinen, batteriebetriebenen Radio hört. Die unermessliche Freude, wenn du nach 40 oder 50 Tagen Strom bekommst und den Fernseher einschaltest, und die grenzenlose Traurigkeit, wenn der Strom wieder nach ein paar Minuten ausfällt, weil das Netz überlastet ist. Die unbeschreibliche Angst, wenn du mit Wasserkanistern mitten auf der Straße stehst, und Granaten schlagen in der Nähe ein. Millionen von angebrannten Buchseiten, die nach dem Brand der Nationalbibliothek in der Luft fliegen und in deinen Hof fallen. Die Hoffnung, wenn man von Scharfschützen getroffen wird, sofort zu sterben, anstatt wie ein Krüppel auszusehen. Die Sorge deiner Mutter, wenn die beiden älteren Brüder wochenlang an der Frontlinie sind und sich nicht melden können. Deine eigenen Sorgen, vor allem saubere Unterwäsche am Körper zu tragen, falls man verwundet und im Spital behandelt wird. Was sollen dann bloß die Ärzte sagen? Eier, Kartoffeln, Fleisch, Gemüse, Schokolade, die du monate- und jahrelang nicht gesehen, geschweige denn gegessen hast. Alle Menschen rund um dich herum, die 20 oder mehr Kilo verloren haben. Ungewissheit, Hoffnungslosigkeit und Tod, mit denen du jeden Tag aufwachst und schlafen gehst. Aber auch Widerstand, Mut und Stolz, weil du weißt, dass du nie so sein wirst wie diejenigen, die dich und deine Stadt töten wollen.

* Vers des serbischen und jugoslawischen Liedermachers Đorđe Balašević (aus dem Lied „Čovek sa mesecom u očima“)

Nedad Memić,45, ist Kommunikationsberater in Wien

 

 
 
 

Ein Wochenende, das 30 Jahre andauert

Es war ein trügerischer Sommer. Während meine Heimatstadt zerbombt wurde, lebten wir 100 Kilometer weiter an der kroatischen Küste wie die griechischen Götter. Bis wir eines Tages aus der Illusion gerissen wurden.

Von Amar Rajković

„Oh mein Gott, es ist Krieg!“ Meine Zeichenlehrerin in der vierten Klasse schrie plötzlich auf und musste sich am Heizkörper festhalten. So massiv war die Explosion, die meine Heimatstadt Mostar am Freitag, 3 April 1992 erschütterte. Die Worte der erst kürzlich aus Split gekommenen und mir durch ihren dalmatinischen Akzent in Erinnerung gebliebenen Lehrerin läuteten einen neuen Lebensabschnitt für mich und meine Familie ein. Nur wusste ich das damals noch nicht. Als wir vom Unterricht entlassen wurden, dachte ich nicht an Krieg. Nein, ich dachte an Kriegsspiele. Im Computerladen gegenüber der „Deseta Osnovna Škola“ (Schule Nr. 10 in Mostar) war - wie fast überall in der Stadt – das Glas der Schaufenster zerborsten. Dahinter verbargen sich Klassiker wie „Golden Axe“ oder „Prince of Persia“. Ich versuchte, das allgemeine Chaos auszunutzen und mir ein, zwei Spielchen zu stibitzen. Als ich gerade zur Diskette griff, hörte ich meine Mutter. „Amare!“, schrie sie mich an. „Steig ins Auto ein.“ Ich fragte meine noch immer unentspannt wirkende Mutter nach unserem Reiseziel. „Wir fahren ans Meer, übers Wochenende“, ließ sie mich wissen. Ich spürte an ihr, dass irgendwas nicht stimmt.

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Die Flüchtlingsfamilie auf dem " Chateâu fort de Lourdes" (Mama, Bruder, Autor - v.l.n.r.) Foto: Amar Rajković

Die folgenden fünf Monate waren die schönste Zeit meines Lebens. Wir wohnten südlich von Split, in einer kleinen Pension einen Steinwurf von der Adria entfernt. Nein, das ist nicht bloß eine Redensart. Ich sammelte Steine vom Strand und warf sie direkt vom Balkon ins blaue Meer. Neben meiner Mutter, Bruder und mir wohnte meine Tante mit ihrem Sohn (er ist so etwas wie mein zweiter Bruder, der mich, seit wir uns kennen, immer zu schlimmen Dingen überredet), eine befreundete Familie aus Mostar mit zwei coolen Jungs, die etwas älter als ich waren, und damals für mich ultralässige T-Shirts von „Iron Maiden“ und „Slayer“ trugen. Wir lebten wie Götter. Jeden Tag Fisch und Muscheln essen, die Kinder zogen den ganzen Sommer über bloßfüßig durch das verschlafene Örtchen und kletterten auf Bäume, kaperten alte Fischkutter, um dann von den in die Jahre gekommenen Besitzern verjagt zu werden. Schule gab es keine und an Krieg erinnerten uns nur die Bilder aus dem Fernsehen und die Erzählungen meines Vaters, der uns alle paar Wochen besuchte.

Es wird nichts sein, wie es mal war

Mit meinen knapp zwölf Jahren begriff ich noch recht wenig. Ich wusste nicht, was Krieg ist. Ich konnte ihn nicht in seiner Komplexität fassen. Erst als meine Eltern entschieden, dass wir nach Frankreich flüchten sollten, endete das Idyll am Meer, das wir so sehr in den letzten fünf Monaten genossen hatten. Wir versammelten uns in Split. Von dort aus sollten uns Fähren in den darauffolgenden Tagen nach Ancona (Italien) bringen. Der Anblick von Menschen, die nur mit einem Plastiksackerl fliehen konnten, erschütterte mich. In Split schliefen wir in einer riesigen Turnhalle plötzlich auf Matten, aßen Gulaschsuppe statt Muscheln, bekamen Läuse und starrten durch die große Glaswand, an deren anderem Ende die Wasserballer des örtlichen Vereins ihr Training absolvierten. Ich fühlte mich richtig elend. Wie es wohl meiner Mutter dabei ergangen ist? Oder meinem Vater, von dem wir danach ein halbes Jahr nichts hörten, weil in Mostar der Krieg eskalierte und in den nächsten drei Jahren mehr als 10.000 Menschen das Leben kostete? Jahre später erzählte man mir von einem Klassenkameraden, der am Fahrrad von einem Scharfschützen erschossen wurde. Ich kann mich an seinen Namen erinnern. Ja selbst an sein markantes Gesicht und das dazugehörige unverkennbare Lächeln sind noch genau in meiner Erinnerung. Als hätten wir noch gestern Schabernack im Schulhof getrieben.

30 Jahre später merke ich, dass die Flucht und ja, sogar der urlaubsanmutende Aufenthalt im südlichen Dalmatien, tiefe Wunden in meine Erinnerung eingebrannt haben. Wenn ich die Bilder der Autokolonne sehe, die sich wie eine ewig lange Blechschlange ihren Weg raus aus Kiew bannt, sehe ich uns vor 30 Jahren meine Heimatstadt verlassen. Wir haben damals alles zurückgelassen. Unsere Wohnung, das Landhaus, die Freunde, die Erinnerungen, die Gerüche, meine Kindheit.

Es wird nichts so sein, wie es einmal war. - Ein Satz, der selten so treffend war wie jetzt.

Und ein Wochenende, das nach 30 Jahren noch immer andauert.

In Gedenken an alle Opfer des Krieges in Ex-Jugoslawien, sowie alle Menschen, die von der Ukraine bis Yemen unter dem Krieg leiden.

Amar Rajković,40, ist stv. Chefredakteur von "biber"

 

 
 

Im Fernsehen lief nichts mehr außer Krieg

Obwohl ich meine Heimat verloren habe, habe ich Glück gehabt, den Krieg unbeschadet zu überleben. Das können Hunderttausende Menschen in Ex-Jugoslawien nicht behaupten.

Von Olivera Stajić

 

Es gibt eine Zeit vor und nach 1992. Diese Zäsur teile ich wohl mit den meisten Menschen aus Bosnien und Herzegowina. Das Kriegsjahr teilt das Leben, unabhängig davon, wo und wie wir es erlebt haben, immer noch in ein Davor und ein Danach. Das ist allerdings eine der wenigen Gemeinsamkeiten, die ich mit meinen ehemaligen Landsleuten teile. Denn zum Unterschied zu vielen anderen hatte ich das große Glück, dass ich nur wenige Wochen nach Kriegsbeginn das Land verlassen konnte.

Am 6. April 1992 hieß es: „Ab morgen gibt es keine Schule mehr!“ Zwischen dem Dorf, in dem ich lebte, und dem Dorf, in dem ich die 7. Klasse der Grundschule besuchte, waren Barrikaden aufgestellt worden. Es gab ab jetzt ein „drüben“ und ein „hier“, ein „sie“ und ein „wir“. Diese ersten Apriltage 1992 sind in meiner Erinnerung frühlingshaft warm und gespenstisch unbeschwert, weil schulfrei. Fieberhafte Euphorie des Ausnahmezustands.

Ich erinnere mich, dass dann sehr bald das Telefon tot war, und ich nicht mehr meine Eltern in Wien anrufen konnte und auch keine Anrufe von Ihnen mehr kamen. Das Abheben und Wählen mit der trägen Wählscheibe und der dumpfe Besetztton verfolgen mich bis heute noch in den Träumen: keine Verbindung.

In der Ferne hörte ich bis dato unbekannte Geräusche: Granateneinschläge. Irgendwann kamen die Einschläge näher, wurden lauter und eindeutiger. Meine Großeltern und meine Tante schauten immer besorgter. Im Fernsehen lief nichts mehr außer Krieg.

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Autorin (Mitte) umgeben von ihren beiden Schwestern in der Nähe von nordbosnischen Doboj. Foto: Olivera Stajić

Hauptsache, die Kinder sind in Sicherheit

Meine Mutter hatte inzwischen versucht, aus Wien nach Bosnien zu gelangen, um mich und meine zwei jüngeren Schwestern abzuholen. Beim dritten Versuch gelang es ihr, über mühsame Umwege und nach mehreren Tagen tatsächlich anzukommen. Die Überraschung war groß, ich spürte keine Erleichterung, weil ich wusste, jetzt kommt: der große Abschied. Meine Familie, meine Großeltern und die Tante, Menschen, die mich großgezogen haben, würden hierbleiben. Sie wollten auf keinen Fall weg, sie glaubten noch immer, dass alles vorübergehend wäre - Hauptsache die Kinder sind in Sicherheit, bis es wieder ruhig ist.

Morgen geht’s also nach Wien. Meine Mutter weiß, es gibt einen Bus, den müssen wir morgen erwischen und dann schauen wir weiter. Ich ging in mein Zimmer, und das Wenige, das ich besaß, erschien mir auf einmal essenziell, aber auch gleichzeitig absolut bedeutungslos. Ich packte ein paar Musikkassetten zusammen, Briefe, die ich von meinen Brieffreundinnen aus ganz Jugoslawien erhalten hatte, ein paar Fotos, die Lieblingsleggins.

Die nächste Szene, an die ich mich erinnere, ist ein in Grund und Boden niedergebranntes Dorf, das an meinem Autobusfenster vorbeizieht. Ein großes Pferd streift in den rauchenden Ruinen herum. Mein furchtloses und vorlautes 13-jähriges Ich sagt laut: „Was ist hier passiert?“ Ein alter Mann, ein paar Sitze weiter, deutete mir zu schweigen.

Die nächste Erinnerung sind lange und angespannte Tage in einem übervollen Hotel in Banja Luka. Wir warteten mit unzähligen anderen darauf, dass uns ein Flugzeug außer Landes bringt. Irgendwann bekamen wir Plätze im Flugzeug und den ersten Flug meines Lebens verbrachte ich stehend. Anfang Mai empfing uns mein Vater am Südbahnhof. Mein Leben in Wien begann.

Die ersten Jahre in Wien waren geprägt von Tränen, Trauer, Angst und ganz viel schlechtem Gewissen.  Ich hatte es besser als meine Schulkameraden, als meine Gleichaltrigen, als meine Familie, die in Angst lebte. In meiner Familie gab es nur wenige Tote. Ich habe keine Gräueltaten gesehen. Ich musste nicht Monate und Jahre lang um mein Leben fürchten.

Um das schlechte Gewissen auszugleichen, machte ich das Beste aus meiner Situation. Ich streberte Deutsch, Englisch, ich streberte mich zur Matura und durch das Studium.  Irgendwann landete ich sogar in meinem Wunschberuf. Nicht schlecht für die Tochter von Bäuer:innen und Arbeiter:innen.

1992 habe ich eine Familie, eine Heimat und den unschuldigen Blick eines Kindes auf die Welt verloren. Und trotzdem würde ich 30 Jahre später auch noch immer sagen, dass ich eine Kriegsgewinnerin bin. Ich habe meine Heimat verloren, hatte aber das Glück, den Krieg unbeschadet zu überleben. Das ist mehr Glück, als hunderttausende Menschen in Ex-Jugoslawien hatten.

Olivera Stajić, 42, ist Ressortleiterin bei der "der Standard"

 

 

 

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